„Ich mache mir keine Sorgen mehr um Betriebsmittel und keine Sorgen mehr um den Markt. MOTHERLAND hat mir beides gegeben. Jetzt konzentriere ich mich auf die Landwirtschaft und darauf, die Bäuerinnen und Bauern um mich herum anzuleiten.“

Bis zu 37 % der Ernte gehen danach verloren. Mit über 2.000 Bäuerinnen und Bauern in Kenia bauen wir die Kette, die den Wert dort lässt, wo er wächst.

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WAS DAS MIT DIR ZU TUN HAT
Du isst jeden Tag. Damit stehst du am Ende einer Kette. An ihrem Anfang steht jemand, der dein Essen anbaut und am wenigsten davon hat.
von deinem Brötchen für 50 Cent gehen an den Bauern. Der Rest bleibt bei Mühle, Bäckerei und Handel.
der Ernte gehen verloren, nachdem sie eingebracht ist. Auf ein Jahr gerechnet ist das die Arbeit von Januar bis Mai.
Drei von vier Betrieben in Siaya haben schon Ernte verloren. An diesen sechs Stellen.
Den Preis machen die Zwischenhändler. Nur drei von zehn Bäuerinnen und Bauern kennen vor dem Verkauf den Marktpreis.
Wer nicht lagern kann und Geld braucht, verkauft direkt nach der Ernte, wenn die Preise am tiefsten sind.
Zum falschen Zeitpunkt geerntet, beim Ernten beschädigt, nicht sortiert. Landwirtschaftliche Beratung kommt in den Dörfern kaum an.
Die ganze Ernte braucht Schutz. Zu feucht eingelagert, schimmelt sie, und Schädlinge fressen mit. Bei Mais entsteht in Kenia der größte Verlust im Lager.
Es fehlen Fahrzeuge und befahrbare Straßen. Was nicht rechtzeitig ankommt, verdirbt oder wird billig abgegeben.
Tomaten, Sukuma und anderes Frischgemüse halten in der Hitze nur wenige Tage.
So geht ein Teil der Ernte verloren, und mit ihr ein Teil ihres Werts. Genau diese Glieder bauen wir auf ↓
Erzeugeranteil bei Brot und Getreideprodukten in Deutschland 2021: 5 % (Thünen-Institut) · Bis zu 37 % Lebensmittelverluste in Subsahara-Afrika: FAO 2011 · 75 % mit Nachernteverlusten, 30 % kennen den Marktpreis: MOTHERLAND-Baseline, 1.007 Betriebe in Siaya County · Mais in Kenia 20–36 % Verlust, größter Teil im Lager: WRI Africa, FOLU Kenya, JKUAT 2025

Eine gute Ernte allein reicht nicht. Damit aus ihr Einkommen wird, muss jedes Glied halten: gesunder Boden, gutes Saatgut, Wissen bei der Ernte, trockene Lager, Transport, verlässliche Abnehmer und ein fairer Preis. Fehlt eines davon, geht der Wert verloren. Deshalb bauen wir die ganze Kette auf, gemeinsam mit den Bäuerinnen und Bauern und unserer Partnerorganisation MOTHERLAND CBO.
Kompost, organischer Dünger und regenerative Methoden. Gesunder Boden speichert Wasser und CO₂ und bringt mehr Ertrag.
Zertifiziertes Saatgut als Darlehen. Nach der Ernte fließt es zurück in die Saatgutbank.
72,1 % zurück (2025)Training zu Erntezeitpunkt, Trocknung und Sortierung. Lima AI berät auf WhatsApp, auf Englisch, Swahili und Dholuo.
Gemeinsame Sammlung, luftdichte Lagerung und Logistik bis zum Käufer.
Wir bündeln die Ernte und bringen sie zu festen Abnehmern. Der Preis steht schon vor der Aussaat fest.
67 % mehr pro KiloMehr Einkommen für die Familien. Und ein Teil fließt zurück in Boden und Saatgut.
83,7 % mit mehr EinkommenZURÜCK IN DEN BODEN, SAISON FÜR SAISON

SIAYA COUNTY, KENIA
UNSERE VISION
Wir wollen nicht nur verändern, wie Nahrung produziert wird, sondern wer ihren Wert erhält: wirtschaftlich eigenständige Gemeinschaften, in denen junge Menschen eine Zukunft auf dem Land ihrer Familien sehen.

DAS FELD
Die Arbeit auf dem Feld ist getan. Ab hier entscheidet sich, ob sie sich lohnt.
So bauen wir die Kette →
„Ich mache mir keine Sorgen mehr um Betriebsmittel und keine Sorgen mehr um den Markt. MOTHERLAND hat mir beides gegeben. Jetzt konzentriere ich mich auf die Landwirtschaft und darauf, die Bäuerinnen und Bauern um mich herum anzuleiten.“
WE ARE THE SOIL WE EAT · UNSERE KAMPAGNE MIT DEN MENSCHEN AUS SIAYA







„Sieh dir diesen Punkt noch einmal an. Das ist hier. Das ist unser Zuhause. Das sind wir.“
1990 drehte sich die Raumsonde Voyager 1 in sechs Milliarden Kilometern Entfernung von der Sonne um und fotografierte die Erde: einen winzigen blauen Lichtpunkt. Alles, was wir kennen, geschieht auf diesem Punkt.
Das M in unserem Namen steht für Afrika, das Mutterland von uns allen. Der kleine blaue Punkt daneben ist dieser Planet. Ein Zuhause für alle, und ein zweites gibt es nicht.
Alles, was wir essen, wächst aus seinem Boden. Und was wir essen, wird zu dem, was wir sind.

AUS DEM FELD · UNSER BLOG
In unserem Blog erzählen Diana und das Team, was im Feld passiert: was funktioniert, was schiefgeht und was wir daraus lernen.
NEU IM BLOGDie erste Wurzel ist gesetztDIANA BEATA KRÜGER · LESEN →Lieber kompakt? Unser Newsletter, einmal im Monat →Alle Beiträge →
DAS SAATGUT
Jede Handvoll Bohnen ist Essen, Einkommen und die nächste Saison.
Saatgut, das zurückkommt →200 FOR MOTHERLAND
Mit 50 € im Monat hältst du eine Kette am Laufen, die den Wert dort lässt, wo er wächst: trockene Lager, Saatgut, ein fairer Markt und das Team vor Ort.
5 von 200 sind schon dabei.
LEARNING FROM THE MOTHERLAND gUG · GEMEINNÜTZIG · HAMBURG · STEUERLICH ABSETZBAR · SOFORTIGE SPENDENQUITTUNG ÜBER BCAUSE