MOTHERLAND / ÜBER UNS
Unsere Vision, unser Manifest und das Team in Hamburg und Siaya.
Eine Bäuerin kann eine hervorragende Ernte einfahren und trotzdem arm bleiben. Wenn sie nicht lagern kann, wenn Nahrung nach der Ernte verloren geht, wenn sie an dem Tag verkaufen muss, an dem sie Geld braucht, dann landet der Wert bei anderen.
Deshalb wollen wir nicht nur verändern, wie Nahrung produziert wird. Wir wollen verändern, wer ihren Wert erhält. Unser Ziel sind wirtschaftlich eigenständige Gemeinschaften, in denen junge Menschen eine Zukunft auf dem Land ihrer Familien sehen.
Sechs Säulen tragen uns dorthin. In Siaya County beweisen wir, dass es funktioniert. Das Modell lässt sich überall anwenden, wo es dieselben Hürden gibt.


Eine Organisation, die nicht von einem einzigen Geldgeber, Projekt oder Menschen abhängt.
Eine Geschichte, mit Würde erzählt, die aus Unterstützenden eine Bewegung macht.
Wir messen, was sich danach verändert, nicht wie viele Schulungen wir gehalten haben.
Regeneration muss sich für die Bauern lohnen, nicht nur für den Boden.
Lima erreicht zehnmal mehr Menschen, ohne dass die Organisation zehnmal größer werden muss.
Young Earth Guardians zeigt Kindern, dass Landwirtschaft eine Zukunft sein kann.
Wir arbeiten mit kleinbäuerlichen Gemeinschaften in Afrika, beginnend in Siaya County, Kenia, gemeinsam mit unserem Partner MOTHERLAND CBO. Alles beginnt mit dem Boden, und nach der Ernte soll nichts verloren gehen.

„Sieh dir diesen Punkt noch einmal an. Das ist hier. Das ist unser Zuhause. Das sind wir.“
1990 drehte sich die Raumsonde Voyager 1 in sechs Milliarden Kilometern Entfernung von der Sonne um und fotografierte die Erde: einen winzigen blauen Lichtpunkt. Alles, was wir kennen, geschieht auf diesem Punkt.
Das M in unserem Namen steht für Afrika, das Mutterland von uns allen. Der kleine blaue Punkt daneben ist dieser Planet. Ein Zuhause für alle, und ein zweites gibt es nicht.
Alles, was wir essen, wächst aus seinem Boden. Und was wir essen, wird zu dem, was wir sind.
In ganz Afrika ernähren Kleinbäuerinnen und Kleinbauern ihre Familien, ihre Dörfer und ihre Städte.

Sie kennen ihr Land besser als jedes Programm, das aus der Ferne geplant wurde.
Was ihnen nie gegeben wurde, ist ein System, das für sie gebaut ist.
Alles beginnt mit dem Boden. Und eine gute Ernte zählt nur, wenn sie nicht verloren geht.
Wir haben in Siaya County, Kenia, begonnen und bauen diese Systeme gemeinsam mit den Bäuerinnen und Bauern und MOTHERLAND CBO. Das Modell lässt sich überall anwenden, wo es dieselben Hürden gibt.
Zuerst kommt Vertrauen. Dann die Werkzeuge.
Wir messen uns an einer Sache: ob das, was wir bauen, den Bäuerinnen und Bauern gehört.

MOTHERLAND entstand aus einer Frage: Wie können Technologie und Unternehmertum die Probleme lösen, vor denen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern tatsächlich stehen? Vor der Gründung 2023 führten Sebastian Fittko, Thomas Schindler und Diana Beata Krüger mehr als sechs Monate lang Gespräche mit über 50 afrikanischen Unternehmerinnen, Unternehmern und Fachleuten. Sie analysierten 324 afrikanische Start-ups, die an der Wertschöpfungskette nach der Ernte arbeiten, dort, wo zwischen Feld und Markt Nahrung und Einkommen verloren gehen.
Heute leitet MOTHERLAND CBO die Arbeit vor Ort, eine unabhängige Community Based Organization in Siaya County, die die Programme gemeinsam mit den Bäuerinnen und Bauern umsetzt. Learning from the Motherland gUG, die gemeinnützige Organisation in Hamburg, wirbt Mittel ein, entwickelt Technologie und Partnerschaften und berichtet an Spenderinnen und Spender.











Mehr als 2.000 Bäuerinnen und Bauern in unserem Netzwerk. Jede und jeder mit einem Namen, einem Feld und einem Plan.
